Kunsthistorische Museum – ein Museum zum Verweilen

28 Okt

Kunsthistorische Museum – ein Museum zum Verweilen

Als Spiegelbild des Naturhistorischen Museums bildet das Kunsthistorische Museum zusammen mit der Maria Theresia Statue ein eindrucksvolles Ensemble am Rande der inneren Stadt direkt an der Wiener Ringstraße und im Zuge der Stadterweiterung und Errichtung der Wiener Ringstraße in Auftrag gegeben. Zwei Jahre nach dem Naturhistorischen wurde 1891 das Kunsthistorische Museum von Kaiser Franz Joseph I. eröffnet. Es birgt eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt. Grundstock dafür bildete die umfangreiche Sammlung Kunstwerke aus dem Hause Habsburg. Nach Ende des Ersten Weltkrieges erfolgte die Enteignung der früheren Herrscherfamilie per Gesetz und die Sammlung ging größtenteils in den Besitz der Republik über.

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Heute gehört zum Kunsthistorischen Museum neben dem Haupthaus auch die Neue Burg, die kaiserliche Schatzkammer in der Hofburg, die kaiserliche Wagenburg im Schloss Schönbrunn sowie die Sammlungen im tirolerischen Schloss Ambras und bietet den Besuchern so eine äußerst umfangreiche Sammlung an Exponaten. Das Museum zählt seit Jahren zu den meistbesuchten Attraktionen Österreichs und da nicht ohne Grund. Hier befinden sich tausende Exponate die, die Besucher in die Antike, nach Ägypten, zu den Griechen, bis hin zum Barock und Klassizismus führen. Ein Muss für Kunst & Geschichte interessierte.

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Gleich im Haupteigang steht die von Antonio Canova erstellte Theseusskulptur die wir schon in unserem Artikel über den Volksgarten erwähnt haben

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Die Ägyptisch-Orientalische Sammlung ist einer der bedeutendsten ihrer Art. Mit mehr als 1200 Exponaten werden 4500 Jahre abgebildet.

In der Antikensammlung sind Skulpturen, Bronzen, Statuetten, Vasen, Gläser und Goldschmiedearbeiten die im Zeitraum von ca. 3000 v.Chr. Bis ca. 1000 n. Chr. entstammen.

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Die Kunstkammer begeistert mit etwa 2200 Skulpturen, Goldschmied- und Elfenbeinarbeiten, Kleinbronzen, Tapisserien und Kuriositäten. Vom Mittelalter, über die italienische Renaissance, Barock bis hin zum Klassizismus kann man hier wundervolle Arbeiten sehen. Hier befindet sich die berühmte Saliera.

Saliera

Im 1 Stock befindet sich die Gemäldegalerie. Zum Unterschied zu vielen anderen Museen kann man hier hervorragend die Bilder auf sich wirken lassen. Dafür wurde durch bequeme Sitzgelegenheiten gesorgt. Hier befinden sich unter anderem Gemälde von Velázquez, Carbaggio, Albrecht Dürrer, Tintoretto und die weltweit größte Sammlung von Gemälde Pieter Bruegels d.Ä. – Gründe um länger sitzen zu bleiben und die Kunstwerke auf sich einwirken zu lassen.

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Seit Juli 2013 bietet das Museum den Besuchern einen ganz besonderen Service, wurde das gesamte Gebäude doch als eines der ersten in Österreich von Google Indoor Maps erfasst. Mit seinen vollständigen und detaillierten Innenraumkarten dient dieses Service als ausgezeichneter Wegweiser in einem der schönsten Museen Österreichs.

Aufgrund der zentralen Lage ist das Museum sehr gut erreichbar. Vom Hotel Zipser erreicht man Museum in 10-15 Gehminuten oder aber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wie U2, U3 oder den Straßenbahnlinien 1, 2, 46, 49 und 71.